Klimaveränderung durch Windfarmen

Windrad

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Der Mensch baut seit vielen Jahrhunderten Rohstoffe wie Steinkohle oder Erdöl ab. Dabei nutzt er diese Ressourcen zur Energiegewinnung. Vor einigen Jahrzehnten war dann abzusehen, dass diese Ressourcen begrenzt sind und man sich somit Alternativen überlegen muss. Hinzu kam außerdem, dass aufgrund hoher Emissionen oder Strahlenbelastung bei Atomkraftwerken die Umwelt stark geschädigt wurde und man deswegen auch dazu Alternativen finden wollte.

Diese Alternativen fanden sich nun vor einiger Zeit in den erneuerbaren Energien. So sind vor allem Windenergie, Erdwärme und Solarenergie sehr beliebt und können vor allem unbegrenzte Ressourcen vorweisen. Außerdem sind sie umweltfreundlich und nehmen keinen verändernden Einfluss auf diese. Dachte man zumindest bisher.

Zumindest in Sachen Windenergie muss diese Aussage nun etwas korrigiert werden. Denn so haben Forscher herausgefunden, dass sich die Windkrafträder auf die Umwelt und das Klima auswirken, wenn auch nur lokal. Dies ergab sich mithilfe verschiedener Messungen durch Satellitenbilder. So wurden in Texas verschiedene Flächen über mehrere Jahre lang beobachtet. Dabei fiel auf, dass die Flächen, welche sogenannte Windfarmen besitzen, deutlich wärmer waren, als die restliche Umgebung. Gerade in der Nacht konnte dabei ein Unterschied festgestellt werden. So scheinen diese Flächen um bis 0,7°C wärmer zu sein in der Nacht.

Dies ist auf die Rotoren der Windräder zurückzuführen. Dieser sorgen für eine andere Beschaffenheit der Luft. Dadurch fällt es dem Boden schwerer, sich in der Nacht abzukühlen. Die Studie ist insofern bemerkenswert, da es die erste ist, die eine tatsächliche Beeinflussung des Klimas durch Windräder zeigt, was bisher nur theoretisch vermutet wurde. Bisher geht man jedoch davon aus, dass die Einwirkung der Windräder auf das Klima keine gravierenden Folgen hat und sich vor allem in der Tat nur lokal ausprägt.

Was passiert im Falle einer Ehe-Krise mit der gemeinsamen Immobilie?

 

Immer mehr Menschen haben in den vergangenen Monaten in Immobilien investiert. Vor allem in Zeiten der Krise scheint ein eigenes Haus eine gute Anlage zu sein. Für Familien stellt der Hauskauf jedoch noch mehr dar als nur eine gute Anlage, es handelt sich meist um die Realisierung eines Lebenstraums. In den deutschen Gefilden scheint eine Ehe erst perfekt, wenn sie mit dem gemeinsamen Häuschen im Grünen gekrönt wird. Die meisten vergessen dabei aber leider, dass Familien äußert fragile Gebilde sind und stellen sich meist nicht die Frage, was mit dem Eigenheim im Falle einer Trennung passiert.

Wer zieht aus? Muss der andere Ehepartner sich auch nach der Scheidung um die Tilgung der Kosten für das Haus kümmern? Auf diese Fragen soll nachgehend eine Antwort gegeben werden. Die meisten Eheleute, die ein Haus kaufen, lassen sich beide ins Grundbuch eintragen, allein schon aus emotionalen Gründen. So lange die Beziehung hält, ist das auch kein Problem. Erst wenn es zu einer Scheidung kommt, stellt sich die Frage, wer in dem Haus bleibt und wie man es finanziell handhabt. Nur die wenigsten besitzen genügend Mittel, um den anderen Partner seine Haushälfte auszuzahlen. Deshalb wird geraten, sich darüber zu einigen wer im Grundbuch steht. Für denjenigen, der nicht eingetragen ist, entsteht daraus kein Nachteil. Im Falle einer Scheidung werden die Vermögensverhältnisse aufgeteilt und das Haus als Zugewinnausgleich berücksichtigt.

Auf die Frage, wer das Eigenheim im Falle einer Scheidung bekommt, gibt es keine ganz klare Antwort. Im besten Fall steht nur einer im Grundbuch, ihm gehört dann rechtmäßig das Eigenheim. Stehen jedoch beide Partner im Grundbuch, wird die Sache schwieriger, da in den meisten Fällen der ehemalige Partner nicht ausgezahlt werden kann. Als Möglichkeit gibt es dann, dass Eigenheim an einen Dritten zu verkaufen oder das Haus zu vermieten. Die Hausteilung ist eine weitere Möglichkeit. Je nach Größe der Immobilie ist es denkbar mehrere abgeschlossene Wohnungen zu installieren. Diese Möglichkeit kommt jedoch nur in Betracht, wenn die Eheleute auch nach der Scheidung ein einigermaßen gutes Verhältnis haben.

Alternativen zur Solartechnik gesucht

© Franz Metelec - Fotolia.com

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Der Trend der erneuerbaren und alternativen Energien hält in Deutschland weiter an. Viele Zweige boomen, doch ein Teil hegt derzeit Unmut: die Solarenergie. Die deutsche Firma Solon, die bisher die größte darstellte, ist nicht mehr zahlungsfähig. Auch der Hersteller für Solarzellen “Q-Cells” gibt es nicht mehr. Das renommierte Unternehmen Siemens hat mittlerweile gemerkt, dass Solarenergie nicht die Hoffnung bestätigen wird, die sie einmal in sich trug. Hinzu kommt auch noch, dass die Bundesregierung sich dazu entschloss, die Subventionen, die als Unterstützung für die Solarenergie galt, sehr stark zu kürzen.

Vor ein paar Jahren sah es noch ganz anders aus. Sie war Symbol der Energiewende, sollte viele Arbeitsplätze schaffen und überall im ganzen Land sah man teilweise Felder, die nur aus Photovoltaikanlagen bestanden. Das Problem, was durch die Solarenergie zu Tage gefördert wurde, war das viel zu schnell wachsende Gleis, auf dem viele Unternehmen fuhren. Der Markt vertrug dies nicht: Es wurde mehr produziert als nachgefragt. 

Das größte Problem jedoch ist ein anderes: China. In China werden ungefähr 70 Prozent der Anlagen gefertigt, die auf Deutschlands Dächern und Feldern stehen. Kein Wunder also, warum große Firmen aus Deutschland pleite gehen, weil die Produkte aus China billiger sind, wenngleich auch nicht so hochwertig. 

Die große Hoffnung dagegen liegt auf die Speicherung der produzierten Energie. Denn die Experten haben mit einem grundsätzlichen Problem zu kämpfen: Es kann nicht unendlich viel Strom in das Netz eingespeist werden. Daher raten viele davon ab, einzelne Arten der Energieproduzierung zu verteufeln, denn es ist eher ein Problem der Logistik. Der Strom sollte dort produziert werden, wo er auch gebraucht wird. Und hat man zu viel Strom produziert, ist die Speicherung sehr wichtig. Das kann jeder bei sich Zuhause. 

Per Mausklick Solareignung feststellen

© anweber - Fotolia.com

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Eine neue technische Innovation verspricht dem Kunden, dass er via Mausklick erfährt ob sein Dach geeignet ist für Solarzellen oder nicht. Den Anfang bildet die südlichen Regionen. In Rheinberg, Alpen und Duisburg können Hausbesitzer ihre Dächer bereits testen – der bundesweite Start soll folgen.

Die neue Technik nennt sich Solardachpotenzialkataster. Eine fast unaussprechliches Wort, das aber ganz einfach funktionieren soll. Für jedes Hausdach innerhalb der bisher registrierten drei Kommunen kann online abgerufen werden, inwiefern das Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist.

Die Bedienung ist einfach: man ruft die Internetseite auf. Hier öffnet sich eine Leiste in der alle Hausnummern und Straßen hinterlegt sind. Mit einem einfach Klick öffnet sich einer Karte auf der die gewünschte Adresse markiert ist. Auf diese Karte klickt man erneut, und erhält Auskunft über die Eignung der Dächer. Doch das ist noch nicht alles. Neben der allgemeinen Eignung – oder eben dem Nichtvorhandensein jener -gibt es für jedes Haus ein kleines Solargutachten, das kostenlos abgerufen werden kann.

Mit Hilfe des Solargutachtens kann der Hausbesitzer erfahren, wie viel er investieren müsste für eine Photovoltaikanlage (Wer schon immer mal wissen wollte, wie das eigentlich funktioniert, der klicke hier), wie hoch die Einspeisevergütung ist und welche Menge an Strom er selbst nutzen kann. Außerdem werden Finanzierungsmodelle vorgeschlagen und Fördermöglichkeiten vorgestellt. Die Anträge für Förderung kann man ebenfalls der Internetseite entnehmen. Darüber hinaus sind Adresse von Handwerksbetrieben veröffentlicht, die sich auf den Aufbau von Photovoltaikanlagen spezialisiert haben.

Die Einführung des Solardachpotenzialkataster ist ein wichtiger Schritt in Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus könnte die gestiegene Motivation der Hausbesitzer an sauberer Energie die Wirtschaft ankurbeln, da allein in Rheinberg und Alpen über 543 Millionen Euro Investition von Nöten wären um alle Häuser mit einem Solardach auszustatten.

Dachbodendämmung schon bald Pflicht

Dachboden © Sandro Götze - Fotolia.com

Dachboden © Sandro Götze - Fotolia.com

Hausbesitzer sind nicht immer zu beneiden. So schön es auch sein mag, Haus und Hof sein Eigen nennen zu dürfen, ein Haus sowie Grund und Boden zu unterhalten, kann sehr teuer werden und ist nicht immer kalkulierbar. So war auch die letzte Vorschrift, die Energieeinsparverordnung (EnEV) nicht vorhersehbar und ist nun mit hohen Zusatzkosten für Hausbesitzer verbunden. Diese verpflichtet zu einer energetischen Sanierungsmaßnahme, um die nur wenige Eigentümer herum kommen werden. Die Dächer oder als oberste begehbare Geschossdecke genutze Dachböden aller vor 2001 errichteten Ein- und Zweifamilienhäuser müssen gedämmt werden. Bei allen später errichteten Häuser ist diese Verordnung ohnehin schon verpflichtend. Dabei werden im günstigsten Fall bei Dachbodendämmung durchschnittlich etwa 80 Euro pro Quadratmeter Grundfläche fällig. Wesentlich kostspieliger werde allerdings die Dämmung des kompletten Daches. Der höhere Aufwand lässt die Kosten pro Quadratmeter nahezu verdoppeln. Zwar lässt die Verordnung Ausnahmen für Eigentümer zu, die schon vor dem 1. Februar 2002 im Besitz des Hauses waren, jedoch müssen diese bei einem Verkauf der Immobilie mit einem Ertragsverlust rechnen, da die neuen Besitzer die Dämmung auf jeden Fall vornehmen müssen.

Mit der Dämmung können aber auch Vorteile für den Eigentümer entstehen. Da viele Häuser gerade im Dachbereich ohnehin schlecht oder fehlerhaft gedämmt sind, lassen sich im Zuge der Sanierung mögliche Wärmelücken aufdecken und beheben. Dass der Energieverbrauch dadurch gesenkt werden kann, ist offensichtlich und gut für den Geldbeutel. Sparen kann man auch, wenn man die Dämmarbeiten nach und nach erledigen lässt, da bis zu 20 Prozent von Handwerkerarbeiten über maximal 6000 Euro mit dem zu versteuernden Einkommen verrechnet werden können. Somit lassen sich bis zu 1200 Euro anrechnen und, bei mehreren Bauschritten auf unterschiedliche Jahre aufgeteilt, kann die Ersparnis verdoppelt oder verdreifacht werden.

Windenergie

© mirpic - Fotolia.com

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Die Windmühle ist wohl das älteste Instrument zur Nutzung der Witterung, zur Erzeugung von Energie. Damals mahlten die Mühlen entweder mit Wasserkraft das Korn oder aber sie standen in flachen Landstrichen in Holland und nutzten die hohe Windstärke zu eben diesem Zweck.

Heute erzeugt man mit Windrädern reine Energie, d.h. Strom. In den meisten Fällen haben die Windräder, die ja keine Mühlen mehr sind, drei Rotorblätter, die den Wind einfangen und dadurch zum rotieren gebracht werden. Die dabei entstehende Bewegung kann wie bei einem Fahrradtrafo unmittelbar in Strom übersetzt werden. Moderne Windräder passen sich hierbei sogar an die Richtung des Windes an, damit sie nicht nur den Wind aus Osten oder Westen einfangen, sondern, ideal angepasst an die Bedingungen, ihre Leistung erzeugen. So gesehen eine einfache und sehr günstige Art, Strom zu erzeugen. Was viele dennoch beklagen ist die Tatsache, dass es das Bild eines Landstrichs dann doch etwas ruiniert, wenn dutzende bis hunderte Windräder das Landschaftsbild dominieren. Allerdings ist es nicht der Fall, dass der Wind gar nicht stark genug sein kann. Die gängigen Windräder sind auf 12 m/s und 16 m/s eingerichtet. Weht der Wind gerade etwas heftiger, muss das System runtergeschraubt werden. Bei Sturm gar ganz abgeschaltet. Eine rapide erhöhte Energieeinspeisung könnte zu Kurzschlüssen und Defekten der Anlage führen. Der Trend geht dahin, das Privatleute sich selbst ein eigenes Windrad in den Vorgarten stellen und autark ihren Stromverbrauch dadurch abdecken, Meist wird so viel Energie erzeugt, dass er den Strom an seinen nachbarn oder andere weiterverkaufen kann. In Windarmen Regionen wäre das jedoch leider keine Option.

Zunkunftsträchtig: Biotreibstoffe

© Carola Schubbel - Fotolia.com

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Biotreibstoffe – haben sie wirklich Zukunft? Viele Energieträger jedenfalls, aus denen sich theoretisch ein Ersatz für das giftige Benzin herstellen lassen, bieten meist keine wirkliche Alternative: Ihre Bilanz ist miserabel, es gibt Versorgungsprobleme oder aber der Anbau und die Herstellung steht in keiner Relation zum gewonnenen Treibstoff. Bleiben wir dem Benzin also doch noch länger treu, als gedacht? Landet der Mais endlich wieder im Essen statt im Tank?

Der Öl-Riese BP hält jedenfalls an seinen Prognosen fest, dass bis 2030 drei mal so viele Bio- oder Agrotreibstoffe aus Pflanzen verwendet werden als heutzutage, wo sein Anteil gerade mal 3 Prozent beträgt. Meist handelt es sich dabei um Bioethanol, Biodiesel und Biomethan, die aus Mais, Raps, Palmöl oder Zuckerrohr hergestellt werden können. In Brasilien fährt bereits jedes zweites Auto mit Ethanol aus Zuckerrohr. Auch die EU unterstützt den Wachstum dieses oberflächlich betrachteten umweltfreundlichen Treibstoffs.

Wirklich umweltfreundlich ist Bio-Benzin nämlich leider nicht: Seine Umweltbilanz ist unter Umständen noch schlimmer als die von Benzin. Das hat damit zu tun, dass für den Anbau der nötigen Pflanzen riesige Flächen benötigt werden. Für eine einzige Tankfüllung mit Bioethanol sind 240 Kilogramm Getreide nötig – das entspricht dem Verbrauch eines Erwachsenen an Getreide in einem ganzen Jahr. In den USA landen bereits etwa 40 Prozent der landesweiten Maisernte in den Tanks von Autos. So könnte es zu einem regelrechten Kampf um Agrostoffe kommen: Ist es wichtiger, die Welt satt zu machen, oder das eigene Auto ohne Kohlenstoffdioxid durch die Gegend zu bewegen?

So rechnet auch der Erdöl-Riese Shell damit, dass der Trend der Zukunft eher elektronisch angetriebene Autos werden. Aber auch das bedeutet nicht zwangsläufig eine gute Umweltbilanz: Wer sein E-Auto mit Kohlestrom antreibt, schadet der Umwelt mehr, als mit einem Diesel-Motor unterwegs zu sein.

Preis für Solartechnik 2011 vergeben

Fotovoltaik  Kaubo - Fotolia.com

Fotovoltaik Kaubo - Fotolia.com

Alternative Stromlieferanten wie die Photovoltaik sind in Mode, das wird niemand bestreiten. Jetzt schafft es eine solche Photovoltaik, installiert auf dem Dach einer Werkhalle, diese komplett mit Strom zu versorgen. 

Eine Jury zeichnet den Bau aus, da er sehr schön formal reduziert und dabei elegant gestaltet ist.

Das nach Süden ausgrichtete Dach ist vollbesetzt mit Photovoltaikzellen, die Sonnenenergie einfangen und weiterleiten. Am Ende der Leitung kann ein Transistor dann die Energie entgegennehmen und das Gebäude entsprechend seines Bedarfs versorgen. Dabei gibt es die Funktion der Energiespeicherung, die abdeckt, dass auch an weniger sonnigen Tagen, der volle Bedarf gedeckt ist.

Solarmodule mit einer Fläche von 1.035 m2 erzeugen rund 70.000 kWh Strom in einem Jahr nehmen Strom in einer solchen Menge auf, dass sie über dem eigentlichen Bedarf der Werkhalle z.B. für die Haustechnik, Beleuchtung und Geräte, liegt.

 Somit scheint der Preis gerechtfertigt vergeben worden zu sein. Auch weiter Architekten wurden ausgezeichnet. Die Jury hatte es hierbei vor allem auf Solarenergie und Solarwärmeanlagen abgesehen. Diese empfand sie als besonders zukunftsweisend. Bald wird es wohl kaum noch ein architektonischer Entwurf in irgendeine Ausscheidung schaffen, der nicht mindestns in irgendeiner Weise alternative Energiegewinnungsmaßnahmen mit einbezieht. Ein regelrechter Fetischismus für autarke Stromversorgung hat sich in die Gemüter eingeschlichen.

Wer allerdings schon ein Haus gebaut hat ohne eine integrierte Stromanlage, der kann immer noch nachrüsten. Allerdings muss man bedenken, dass Solarzellen und Windräder unfassbar teuer sind und sich erst nach 100 Jahren wirtschaftlich auszahlen. Zudem gehen sie vielleicht schon vor diesen 100 Jahre kaputt. Nicht nur dass sich die Anlage dann nicht rentiert hat, die Entsorgung ist dann ein zusätzlicher Kosten und Energiefaktor. Das Recycling eines Windrades kostet mehr Energie, als das Windrad je erzeugen kann. 

Ausbaufähig: Wasserkraft

© colluceo - Fotolia.com

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Das Bundesamt für Energie im Nachbarland Schweiz setzt auf Wasserkraft: Bis zu zehn Prozent mehr Leistung sollen bis 2050 erzielt werden können. Dabei spielen sowohl Erneuerungen als auch Neubauten eine wichtige Rolle. 10 Prozent Steigerung bedeutet konkret 4 Terawattstunden mehr Energie, also 4 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Schweiz ist dabei, ihre Atomkraftwerke stillzulegen und braucht dringend grüne Alternativen.

Zu den veröffentlichen Zahlen dürfen sich nun die einzelnen Bundesländer, die in der Schweiz Kantone genannt werden, Umweltverbände und Vertreter aus der Strombranche äußern. Rund 170 Vertreter aus allen Lagern nahmen an der Fachtagung des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbands und der Stiftung Praktischer Umweltschutz teil.

 

Probleme bei der Enegiegewinnung durch Wasser gibt es vor allem wegen Konflikten: Auch Gärtner und Landwirte brauchen Wasser, oftmals bestehen strikte Regelungen für den Schutz von Landschaften und Gewässern. Diese müssen aufgehoben werden, um die Sicherheit und Realisierbarkeit von Investititionen sicherzustellen. Dabei müssen auch Kompromisse in Kauf genommen werden. Wenn es nach der Stiftung Praktischer Umweltschutz ginge, sollen erst alte Anlagen modernisiert und vergrößert werden, erst dann neue Anlagen folgen.

Probleme könnte auch der Klimawandel mit sich bringen: Denn die Studie sieht vor, dass sich bis 2050 keine Veränderung der derzeitigen Wassermassen ergibt. Dabei schmelzen Gletscher und die Erde erwärmt sich nach wie vor: Das könnte auch schon bis 2050 zu einem Rückgang der Wassermassen und Stromproduktion führen.

Wasserkraft oder auch Hydroenergie wandelt die kinetische Energie des Wassers über Turbinen in Rotationsenergie um – gar nicht so anders, wie damals die Mühlen Kraft erzeugten. Heutzutage sind Generatoren an die Turbinen angeschlossen, die die Energie in Strom umwandeln. Grundsätzlich ist die Energiegewinnung durch Wasserkraft sehr lohnenswert.

Solarenergie rechnet sich

Auch wenn sich die Sonne im Herbst und Winter nicht allzu oft blicken lässt, gibt es eine Menge Möglichkeiten, die Sonnenenergie durch eine Solarwärmeanlage für die eigenen vier Wände zu nutzen. Denn die Sonne scheint und liefert Energie zum Nulltarif zu jeder Jahreszeit. Im Gegensatz zu fossilen Energieträgern wie Gas oder Heizöl, deren Preise konstant steigen, rechnet sich Solarenergie und schützt sogar vor steigenden Heizkosten. Ein weiterer und sogar wesentlicher Vorteil dieser Energiequelle ist, dass man sich auch von seinem Energielieferanten unabhängiger machen kann. 

In deutschen Heizkellern stehen momentan rund 3 Millionen alte Öl- oder Gasheizungen. Solche Geräte nutzen den Brennstoff nur unzureichend und sind daher stark renovierungsbedürftig. Wenn man seinen Heizkessel ohnehin auszutauschen plant, kann gleich die Gelegenheit nutzen und zusätzlich eine Solarwärmeanlage einbauen. 

Insbesondere in Anbetracht des kommenden Winters und den damit verbundenen Heizkostensteigerungen sind Investitionen in Solarwärme sinnvoll. Denn Heizen macht einen Großteil des Gesamtenergiebrauchs eines Haushalts aus. Und wenn man sich beeilt und noch vor dem Jahreswechsel eine Anlage installiert, kann zudem noch von den aktuellen Förderungssätzen des Marktanreizprogramms profitieren. Je nach Einzelfall werden rund 15 % der Investitionssumme gefördert.

In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wie wir sie gerade erleben sind sichere Investitionen mit hoher Rendite ziemlich selten. Sparbücher zum Beispiel bieten zwar eine hohe Sicherheit, aber gleichzeitig geringe Renditeaussichten. Bei Aktien und Staatsanleihen wiederum hat man eine höhere Rendite, dafür aber auch ein höheres Risiko. Dagegen lohnen sich Sparmaßnahmen mit höheren Investitionen im Bereich der eigenen Energieversorgung immer: bei Solarwärmeanlagen fällt jedes Risiko weg, denn die Sonne wird auch in Zukunft scheinen und somit konstant Energie liefern. Nach ungefähr 10 bis 15 Jahren haben sich Solarwärmeanlagen zur Warmwasserbereitung amortisiert. Danach heizt man sein Wasser also umsonst.