Wohn-Riester
Bei der Wohn-Riester handelt es sich ganz einfach gesagt um eine Möglichkeit der Altersvorsorge. Diese bezeichnet genauer die Eigenheimrente, welchen den Kauf und den Bau einer eigenen Immobilie fördern soll. Diese entwickelte sich langsam, nachdem das Ende der Eigenheimzulage absehbar war. So überlegte die große Koalition sich eine Möglichkeit wie man trotzdem Menschen unterstützen könnte, die diesen Schritt wagen und sich ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zulegen. Diese Überlegungen wurden getätigt, da ein eigenes Heim als sicherer Altersvorsorge gilt. Zum einen für den Menschen selbst, da er immer ein Heim zur Verfügung hat in dem er Wohnen kann und keine monatliche Miete zahlen muss. Genauso ist es aber auch für den Staat ein Vorteil, da dieser andere Wohnflächen zu Vermietung an andere Menschen zur Verfügung hat und außerdem den Menschen im Haus nicht mit zusätzlichen Geldern durchbringen muss.
Problematisch wurde bei der Überlegung nur die Art der Finanzierung. Denn so sollten ja alle eine gerechte Lösung finden, sowohl zukünftiger Eigentümer, als auch Staat und Bauherr. Als Problematisch erwies sich dabei die Besteuerung. So sollten Einzahlungen nicht besteuert werden, wohl aber die Auszahlungen. Somit war der Regierung klar, dass sie das komplette Modell überholen müsste um es für allen Parteien attraktiv und fair zu gestalten.
Außerdem kann man als Riestersparer auch sein angespartes RiesterVermögen für diese Zwecke einsetzen. So kann man dies für eine eigene Wohnung sitzen. Dabei muss jedoch das Kriterium erfüllt werden, dass der Riestersparer persönlich auch in der angegebenen Wohnung wohnt und diese nicht etwa vermietet. Weiteres Kriterium ist außerdem, dass sich die Wohnung in Deutschland befinden muss und es sich nicht nur um eine altersgerechte Umrüstung eines Hauses handelt.
Algenbefall durch energetische Sanierung

Algenbefall, Foto von mac.black/flickr.com
Die ökologische Sanierung von Häusern ist ein wichtiger Schritt zum Umweltschutz. Sie ist für den Hausbesitzer doppelt praktisch: zum einen sollen dadurch die Energiekosten gesenkt werden, zum anderen sorgt es für ein gutes Gewissen gegenüber Mutter Natur.
Dicke Platten aus Polystyrol oder anderen Kunststoffen werden dabei an die Außenfassade angebracht, was zur Wärmedämmung führen soll. Das geht ganz schön ins Geld. Je nach Größe der Immobilie sind schnell mehrere 10000 Euro weggedämmt. Andererseits muss bedacht werden, dass dadurch die Heizkosten um bis zu 50% reduziert werden können. Da freut sich so mancher Hausbesitzer schon auf die nächste Heizkostenabrechnung. Doch bevor diese eintrifft, trifft viele ein Schock. Oftmals wechseln die verpackten Wände nun ihre Farbe. Aus weiß wird plötzlich grün!
Es klingt eigenartig, aber ist so: auf den frisch verputzten Wärmeverbundsystemen leben nun glitschige, grüne Algen. Unter ihnen meist die Grünalge Fritschiella, die sonst auf Waldböden beheimatet ist. Ihr Lebensraum muss schön feucht sein. Und diese Bedingung ist vor allem auf Nord- und Ostwänden, auf die kaum Sonne fällt, gegeben. Der Algenbefall ist schon zum Massenproblem geworden. Hausbesitzer sind schockiert und hilflos. Nicht jede gedämmte Immobilie werde grün, aber die Prozentzahlen sind erschreckend hoch.
Ein von Algen befallenes Haus sieht um Jahre älter aus, als es ist. Zudem verliert es an Wert, was im Falle eines Verkaufes durchaus schwierig sein kann. Denn nicht nur der hässliche und fleckige Anblick ist ein Problem. Nein, auch gesundheitsgefährdend ist der Algenbefall. Die Verwitterung der Fassade wird nämlich dadurch beschleunigt und es tummeln sich automatisch viele Schimmelkulturen auf der Wand.
Eine nüchterne Wahrheit: man wird die Algen nicht mehr los. Auch Dampfbestrahlung und Übertünchen der Wände hilft nichts. In vielen Fällen landen Streitigkeiten wegen Algenbefalls vor Gericht. Dort hat man als Hausbesitzer jedoch wenig Chancen…
Photovoltaik – Energie mit Zukunft

Energie durch Solarzellen, Quelle: FreudigerFotografie/Flickr.com
Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mit Hilfe von Solarzellen. Diese ist vor allem lange Zeit bei Raumflugkörpern im Einsatz gewesen, sodass diese Technologie schon seit über 60 Jahren genutzt wird. Mittlerweile ist die Nutzung dieser Technik jedoch weitaus verbreiteter, sodass sie auch auf der Erde zur Erzeugung von Strom genutzt wird. Vor allem auf Dachflächen sieht man diese Technologie immer mehr, aber auch in Taschenrechnern oder auf Parkscheinautomaten ist diese Technik sehr verbreitet.
Mittlerweile erlebt die Photovoltaik einen sehr großen Boom. So haben auch schon viele große Investoren in diese Technik investiert und ganze Stallanlagen und alte Scheunen gemietet um auf diesen Dächern die Photovoltaikanlagen an zu bringen. Dabei gab es vor knapp 10 Jahren, als der Boom gerade startete auch schon clevere Promis die in diese Technik investierten. So hat der Hauptdarsteller von Dallas sein halbes Vermögen in diese Technik gesteckt und zählt somit ein beachtliches monatliches Einkommen. In Deutschland dürfte Daniel Küblböck mit dieser Weitsichtigkeit viele überrascht haben. So investierte er das gesamte Geld was seine erste Single erspielte in diese Anlagen und verdient sich nun ein nettes Sümmchen dazu.
Wenn man plant solche Geräte anzubringen, zeigt sich der Staat dankbar, da er dies finanziell unterstützt. So wird jede erzeugte und eingespeiste Kilowattstunde vom Staat mit ungefähr 27 cent belohnt, was sich bei großen Anlagen wirklich rechnet.
Außerdem ist der Boom so groß, da immer weiter nach alternativen Energiequellen gesucht wird und die Photovoltaik dabei zu den verlässlichsten gehört und außerdem auch für den Privatgebrauch nutzbar ist. So kann man sich eine Photovoltaikanlage zur zusätzlichen eigenen Stromversorgung gut auf das Dacht montieren lassen, ein eigenes Windrad im Garten fällt da schon schwieriger bzw. ist auch viel unpraktischer und platzraubender.
Kritischer Zinssatz

Rechnen für die optimale Lösung, Foto: andrea wedel_flickr
Es ist im Interesse eines jeden angehenden Bauherren die günstigste Hausfinanzierung zu finden. Doch wie geht das? Gibt es eine Art Patentlösung, die immer funktioniert? Schwer zu sagen, definitiv gibt es aber keine Hausfinanzierung, die für alle Bauherren die beste ist. Als Faustregel bleibt nur folgende anzumerken: Vergleichen, vergleichen, vergleichen! Konditionen, Laufzeiten, Zinssätze etc.
Die wichtigsten Kennziffern sin der Effektivzins, welcher auch als Normalzinssatz bezeichnet wird, die Höhe der monatlichen oder vierteljährlichen Kreditrate und vor allem die Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung. Was ist die Restschuld? Sie ist der Betrag, der nach Ablauf der Zinsbindung eines Darlehens und Abzug der geleisteten Tilgung übrig bleibt. Desillusionierenderweise wird dieser meist mit einem neuen Kredit getilgt. Deshalb sollten sich Kreditnehmer immer einen Tilgungsplan zeigen, oder im besten Falle direkt aushändigen lassen. So wissen Sie, was an Restschuld auf Sie zukommen wird. Sehr wichtig um vorausschauend zu kalkulieren.
Die Finanzrechner bei Finanztip.de erlauben in verschiedener Hinsicht zumindest das Simulieren von Tilgungsplänen. Diese Finanzrechner sind teilweise etwas komplex. Dafür bieten sie gute Vergleichsergebnisse und geben Bauherren und Hauskäufer mehr Sicherheit bei der Hausfinanzierung. So zum Beispiel der> „Rechner Baufinanzierungsausgleich“.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass jeder Baufinanzierer früher oder später vor der Qual der Wahl steht, welcher Zinsfestschreibungszeitraum für ihn der Beste ist. Mittels Vergleichsrechnern können Sie verschieden Bindungszeiten durchrechen und kalkulieren, welcher für Sie der optimale ist. Als Ergebnis erhalten Sie, wie viel Zinsen Sie bei wie langen Laufzeiten zahlen müssen, auch über die Höhe der Restschuld werden Sie so informiert.
