Ausbaufähig: Wasserkraft

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Das Bundesamt für Energie im Nachbarland Schweiz setzt auf Wasserkraft: Bis zu zehn Prozent mehr Leistung sollen bis 2050 erzielt werden können. Dabei spielen sowohl Erneuerungen als auch Neubauten eine wichtige Rolle. 10 Prozent Steigerung bedeutet konkret 4 Terawattstunden mehr Energie, also 4 Milliarden Kilowattstunden. Auch die Schweiz ist dabei, ihre Atomkraftwerke stillzulegen und braucht dringend grüne Alternativen.
Zu den veröffentlichen Zahlen dürfen sich nun die einzelnen Bundesländer, die in der Schweiz Kantone genannt werden, Umweltverbände und Vertreter aus der Strombranche äußern. Rund 170 Vertreter aus allen Lagern nahmen an der Fachtagung des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbands und der Stiftung Praktischer Umweltschutz teil.
Probleme bei der Enegiegewinnung durch Wasser gibt es vor allem wegen Konflikten: Auch Gärtner und Landwirte brauchen Wasser, oftmals bestehen strikte Regelungen für den Schutz von Landschaften und Gewässern. Diese müssen aufgehoben werden, um die Sicherheit und Realisierbarkeit von Investititionen sicherzustellen. Dabei müssen auch Kompromisse in Kauf genommen werden. Wenn es nach der Stiftung Praktischer Umweltschutz ginge, sollen erst alte Anlagen modernisiert und vergrößert werden, erst dann neue Anlagen folgen.
Probleme könnte auch der Klimawandel mit sich bringen: Denn die Studie sieht vor, dass sich bis 2050 keine Veränderung der derzeitigen Wassermassen ergibt. Dabei schmelzen Gletscher und die Erde erwärmt sich nach wie vor: Das könnte auch schon bis 2050 zu einem Rückgang der Wassermassen und Stromproduktion führen.
Wasserkraft oder auch Hydroenergie wandelt die kinetische Energie des Wassers über Turbinen in Rotationsenergie um – gar nicht so anders, wie damals die Mühlen Kraft erzeugten. Heutzutage sind Generatoren an die Turbinen angeschlossen, die die Energie in Strom umwandeln. Grundsätzlich ist die Energiegewinnung durch Wasserkraft sehr lohnenswert.
