Das Haus der Zukunft

Modernes Haus, Foto von DAVINCI Haus/flickr.com
Schon seit Jahren kennen wir das Bild in den Medien vom modernen Haus. Es ist ein intelligentes Haus das weiß was seine Bewohner möchten. Das beste Beispiel für das moderne Haus gibt es wohl in der Serie “Eureka” zu sehen. Dort gibt es das Haus “Sarah”. Es redet mit seinem Bewohner. Es fragt danach wie es einem geht, macht das Licht an wenn man den Raum betritt, lässt ein kleines Feuer im Kamin knistern und spielt ruhige Musik. Außerdem weckt es einen morgens indem die Musik angeht und das Licht ganz langsam immer heller wird. So wird das Haus quasi zum eigenen Bewohner und ist nur an dem besten seiner “Mit”bewohner interessiert.
Doch diese Zukunftsvision wird wohl noch lange eine Vision bleiben, auch wenn es die Idee schon fast ein Jahrzehnt gibt. Grund dafür ist nicht einmal, dass die Technik noch nicht so weit ist, sondern viel mehr die Tatsache, dass sie schlichtweg zu teuer ist. So hat sich der Marketingleiter der auf Heimelektronik spezialisierten Firma Eq-3 zu Hause ein recht modernes Haus geschaffen. Jedoch gab es dort große Schwierigkeiten. Bei den Planungsvorschlägen holte er sich die Meinung von 100 Elektrikern ein, wobei 83 sofort abwinkten und diesen Job nicht übernehmen wollten. So ist diese Technik für die eigenen vier Wände nicht nur teuer, sondern auch ungemein kompliziert.
RWE will nun dafür sorgen, dass ein modernes Haus nicht nur noch für eine Unmenge an Geld zu erhalten ist. Dabei geht es ihnen vor allem um das Sparen von Energie. So liefert RWE ein 380 € teures Grundpaket, welches aus einer Zentrale mit Bildschirm, zwei Steuerungsmodulen für Heizkörper und einer fernbedienbaren Steckdose besteht. RWE setzt bei diesem Paket übrigens nicht ohne Grund seinen Schwerpunkt auf die Heizkörper. So werden bis zu 78% des Energieverbrauchs in einem typischen Haushalt über die Heizung produziert und machen somit den Hauptkostenanteil aus. Im Vergleich dazu verbraucht Licht mal gerade 1% der Energie.
Die Wohngemeinschaft

Kleine WG, Foto von MagnusK/flickr.com
Gerade in Großstädten ist die Wohnungsknappheit ein immer größer werdendes Problem. Besonders Einraumwohnungen sind extreme Mangelware und so kommt es in Landeshauptstädten wie München oder Berlin schon mal vor, dass zur Besichtigung einer 25-Quadratmeter-Wohnung über 40 Interessenten auf der Matte stehen. Logisch, dass sich die Wohnungsagenturen die Hände reiben und Unsummen verlangen. Besonders für Studenten ist daher eine eigene Wohnung kaum bezahlbar. Erst bei etwas größeren Appartements stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis wieder. Deshalb geht der Trend immer mehr zu Wohngemeinschaften. Menschen schließen sich zusammen, um sich „die eignen vier Wände“ zu teilen. Sparen kann man dadurch enorm und auch die Chance auf eine ansehnliche Behausung steigt. Doch Vermietern ist eine WG oft zu unsicher. Durch ständiges Ein- und Ausziehen von Mitbewohnern kommt es oft zu Zahlungsrückständen, welche mühselig eingefordert werden müssen. Und auch aus Sicht der Mieter ist eine WG in vielen Fällen doch die falsche Wahl. Denn es ist nicht jedermanns Sache, mit fremden Leuten Bad, Küche und Wohnzimmer zu teilen. In eine WG zu ziehen bedeutet, erheblich auf Privatsphäre zu verzichten. Auch eine große Kompromissbereitschaft word benötigt, wenn es darum geht, sich auf einheitliche Richtlinien für das Zusammenleben festzulegen. Der größte Fehler, der bei einer WG-Gründung begangen wird, ist die Wahl der Mitbewohner. Man muss deshalb potenzielle Zimmernachbarn auf Herz und Nieren prüfen, ihre Gewohnheiten und Hobbies erfragen und natürlich auch ihre Zahlungsfähigkeit unter die Lupe nehmen. Was auch vielen zum Verhängnis wird: mit Freunden in eine WG zu ziehen klingt zunächst vielleicht ganz witzig, kann aber zu schlimmen Streits führen. Denn nicht jeder, mit dem man sich gut versteht, ist ein super Mitbewohner. Auch das Zusammenziehen mit Arbeitskollegen ist gewagt, denn so erhält oftmals der Job auch nach Feierabend Einzug in die vier Wände und man kann sich gar nicht mehr entspannen. Es ist wichtig, einen Mitbewohner mit ähnlichen Interessen zu finden und mit diesem bereits beim „Casting“ die wichtigsten Regeln zu klären. Diese sollten auch unbedingt in einem Mietvertrag schriftlich festgelegt werden. So kann es im schlimmsten Fall vor Gericht keine bösen Überraschungen geben, da man sich auf ein Dokument berufen kann.
