Was passiert im Falle einer Ehe-Krise mit der gemeinsamen Immobilie?
Immer mehr Menschen haben in den vergangenen Monaten in Immobilien investiert. Vor allem in Zeiten der Krise scheint ein eigenes Haus eine gute Anlage zu sein. Für Familien stellt der Hauskauf jedoch noch mehr dar als nur eine gute Anlage, es handelt sich meist um die Realisierung eines Lebenstraums. In den deutschen Gefilden scheint eine Ehe erst perfekt, wenn sie mit dem gemeinsamen Häuschen im Grünen gekrönt wird. Die meisten vergessen dabei aber leider, dass Familien äußert fragile Gebilde sind und stellen sich meist nicht die Frage, was mit dem Eigenheim im Falle einer Trennung passiert.
Wer zieht aus? Muss der andere Ehepartner sich auch nach der Scheidung um die Tilgung der Kosten für das Haus kümmern? Auf diese Fragen soll nachgehend eine Antwort gegeben werden. Die meisten Eheleute, die ein Haus kaufen, lassen sich beide ins Grundbuch eintragen, allein schon aus emotionalen Gründen. So lange die Beziehung hält, ist das auch kein Problem. Erst wenn es zu einer Scheidung kommt, stellt sich die Frage, wer in dem Haus bleibt und wie man es finanziell handhabt. Nur die wenigsten besitzen genügend Mittel, um den anderen Partner seine Haushälfte auszuzahlen. Deshalb wird geraten, sich darüber zu einigen wer im Grundbuch steht. Für denjenigen, der nicht eingetragen ist, entsteht daraus kein Nachteil. Im Falle einer Scheidung werden die Vermögensverhältnisse aufgeteilt und das Haus als Zugewinnausgleich berücksichtigt.
Auf die Frage, wer das Eigenheim im Falle einer Scheidung bekommt, gibt es keine ganz klare Antwort. Im besten Fall steht nur einer im Grundbuch, ihm gehört dann rechtmäßig das Eigenheim. Stehen jedoch beide Partner im Grundbuch, wird die Sache schwieriger, da in den meisten Fällen der ehemalige Partner nicht ausgezahlt werden kann. Als Möglichkeit gibt es dann, dass Eigenheim an einen Dritten zu verkaufen oder das Haus zu vermieten. Die Hausteilung ist eine weitere Möglichkeit. Je nach Größe der Immobilie ist es denkbar mehrere abgeschlossene Wohnungen zu installieren. Diese Möglichkeit kommt jedoch nur in Betracht, wenn die Eheleute auch nach der Scheidung ein einigermaßen gutes Verhältnis haben.
Wie viel darf das Haus kosten?

Traumhaus, Foto von DAVINCI Haus/flickr.com
Der Traum vom eigenen Haus. Das ist etwas, was jeder von uns gerne umsetzen möchte. So haben viele Menschen das Ziel irgendwann in ihren eigenen 4 Wänden zu wohnen, wo für sie eine Wohnung zur Miete nicht zählt. Ein kleines schönes Haus mit Grundstück und schöner Lage soll es sein. Doch man muss sich dabei vorher mit einigen Gedanken auseinandersetzen um genau zu wissen was man will.
So muss man sich erst einmal darüber im klaren sein ob man komplett von vorne anfangen möchte und sein eigenes Haus nach seinen Vorstellungen bauen will. Dort fängt man dann mit der Planung von ganz vorne an. So muss ein passendes Grundstück gefunden werden auf dem das Haus später stehen soll. Dies kostet alles natürlich mehr, als wenn man sich eine fertige Immobilie sucht, auch schon wegen der Tatsache, dass das neue Haus an Wasser, Strom und Telekommunikation angeschlossen werden muss. Außerdem muss das Bauamt den Bau überwachen und bestimmte Dinge genehmigen, was auch alles zusätzliche Kosten verursacht.
Die andere Möglichkeit ist, sich ein schon bestehenden Haus zu suchen. Dabei gibt es auch noch einmal den Unterschied ob es sich um einen Neubau handelt, man also der erste ist der es bezieht. Die andere Möglichkeit ist, dass es sich um ein Haus handelt in dem schon andere Familien vorher gewohnt haben und man somit ein “gebrauchtes” Haus kauft. Dabei ist dann natürlich auch zu beachten, wie alt das Objekt schon ist und ob bestimmte Sanierungen durchgeführt werden müssen.
Im Internet gibt es interessante Taschenrechner, welche einem berechnen wie viel Geld man bei individuellen Starkapital und monatlichen Raten zu bestimmten Zinssätzen für eine bestimmte Laufzeit zu Verfügung hat und wie viel somit der eigene Traum überhaupt kosten kann, damit die Umsetzung auch realistisch bleibt und man nicht in die Schuldenfalle tappt.
