Wohn-Riester

Bei der Wohn-Riester handelt es sich ganz einfach gesagt um eine Möglichkeit der Altersvorsorge. Diese bezeichnet genauer die Eigenheimrente, welchen den Kauf und den Bau einer eigenen Immobilie fördern soll. Diese entwickelte sich langsam, nachdem das Ende der Eigenheimzulage absehbar war. So überlegte die große Koalition sich eine Möglichkeit wie man trotzdem Menschen unterstützen könnte, die diesen Schritt wagen und sich ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung zulegen. Diese Überlegungen wurden getätigt, da ein eigenes Heim als sicherer Altersvorsorge gilt. Zum einen für den Menschen selbst, da er immer ein Heim zur Verfügung hat in dem er Wohnen kann und keine monatliche Miete zahlen muss. Genauso ist es aber auch für den Staat ein Vorteil, da dieser andere Wohnflächen zu Vermietung an andere Menschen zur Verfügung hat und außerdem den Menschen im Haus nicht mit zusätzlichen Geldern durchbringen muss.

Problematisch wurde bei der Überlegung nur die Art der Finanzierung. Denn so sollten ja alle eine gerechte Lösung finden, sowohl zukünftiger Eigentümer, als auch Staat und Bauherr. Als Problematisch erwies sich dabei die Besteuerung. So sollten Einzahlungen nicht besteuert werden, wohl aber die Auszahlungen. Somit war der Regierung klar, dass sie das komplette Modell überholen müsste um es für allen Parteien attraktiv und fair zu gestalten.

Außerdem kann man als Riestersparer auch sein angespartes RiesterVermögen für diese Zwecke einsetzen. So kann man dies für eine eigene Wohnung sitzen. Dabei muss jedoch das Kriterium erfüllt werden, dass der Riestersparer persönlich auch in der angegebenen Wohnung wohnt und diese nicht etwa vermietet. Weiteres Kriterium ist außerdem, dass sich die Wohnung in Deutschland befinden muss und es sich nicht nur um eine altersgerechte Umrüstung eines Hauses handelt.

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